Eindrücke aus Sydney

Bevor es in ein paar Stunden in die Luft und damit nach Hause geht, erzähle ich euch noch ein bisschen was über die Woche, die ich in Sydney verbracht habe.
Von Melbourne ging es am Montag mit dem Flieger circa eine Stunde Richtung Nord-Ost. Ich kann sagen, dass mir Sydney besser gefallen hat, als Melbourne, was vielleicht auch daran liegt, dass die Erwartungen niedriger waren, da fast jeder sagt, Melbourne sei schöner.

Am ersten Tag wurde natürlich die Oper und die Harbour Bridge angeschaut. Die Wahrzeichen von Sydney.

20140315-235455.jpg

20140315-235530.jpg

20140315-235558.jpg
Abends ging es auf das Dach eines Studentenwohnhauses. Wahnsinns tolle Aussicht!

20140315-235800.jpg
Am 2. Tag zog es uns nach Pyrmont, auf den Fischmarkt. Eines meiner persönlichen Highlights! Super lecker!

20140316-000213.jpg

20140316-000242.jpg
Zwischen Essen und Sehenswürdigkeiten wurde aber auch viel geshoppt. Das Queen Victoria Building oder die Westfield Shoppingmall sind dafür perfekt geeignet!
Und wenn man die Oper nochmal aus einer anderen Perspektive sehen will, kann man einfach die Fähre nach Manly nehmen. Bei Sonnenschein und blauem Himmel ein absolutes Muss!

20140316-000733.jpg
Und was wäre ein Sydneybesuch ohne den Bondi Beach gesehen zu haben?!
Ein riesiger Strand, voll mit Surfern und Sonnen gebräunten Menschen. Aber: eincremen nicht vergessen 😉

20140316-000920.jpg

20140316-000947.jpg
Sydney war der Abschluss unserer Reise. Auch wenn wir nur einen winzig kleinen Teil von Australien gesehen haben, hat es sich gelohnt!

Advertisements

Warum das Känguru Känguru heißt

Vor circa 200 Jahren kamen die Engländer nach Australien. Sie waren aber natürlich nicht die ersten, denn die Aborigines lebten bereits hier. So versuchte man sich auch ein bisschen mit einander zu beschäftigen und die Engländer fragten die Aborigines, wie man denn diese ungewöhnlichen Tiere nenne. Darauf antworteten die Aborigines “Kangaroo, kangaroo”.
Und für die Engländer war klar, das Tier heißt “Känguru”.
Nach einiger Zeit, als die Verständigung besser wurde, stellte sich allerdings heraus, dass “kangaroo” in der Sprache der Aborigines “ich verstehe dich nicht” heißt.

(Ob diese Geschichte wahr ist, oder nicht, sollte am besten jeder für sich selbst entscheiden..)

Einen Tag die Great Ocean Road entlang

6:20 Uhr, der Wecker klingelt. Seit 2 Wochen musste ich mich das erste mal wieder in einem Hostelzimmer im Dunkeln fertig machen, denn es ging mit einer organisierten Bustour auf die Great Ocean Road.
Für die Bustour haben wir uns entschieden, weil das erstens nicht geklappt hat, ein Auto zu leihen und zweitens wir noch etwas mehr von Australien sehen wollen außer Melbourne und Sydney.
Um 7:15 Uhr stand der Bus überpünktlich vor dem Hostel. Bis zu unserem ersten Stop, der allerdings noch nicht auf der Great Ocean Road liegt waren es fast 2 Stunden Fahrt.
An einem Fluss gab es ein Käffchen zum wach werden.

20140305-104049.jpg

20140305-104109.jpg
Immer noch ein bisschen verschlafen ging es weiter zum Start der Great Ocean Road.

20140305-104309.jpg
Schon ab hier wurde einem bewusst, an welch hübschen Stränden die Great Ocean Road entlangführt!

20140305-104457.jpg
Weiter ging die Fahrt, und sie führte uns zu einem meiner persönlichen Highlights. Zu wilden Koalas.
Die kleinen flauschigen Dinger sitzen gemütlich, schlafend im Baum und lassen sich nicht stören. Man musste ganz schön gut suchen um sie überhaupt zu finden. Suchspiel, finde den Koala auf dem Foto;)

20140305-104852.jpg

20140305-104927.jpg

20140305-104959.jpg
Insgesamt haben wir 4 Stück gesehen.

Langsam wurde es Zeit für ein Mittagessen. Am Apollo Bay gab es in einem kleinen Restaurant, alles was das Herz begehrt. Und nach dem Essen am Strand zu liegen ist doch einfach unbezahlbar!

20140305-105238.jpg
Die Great Ocean Road führt aber nicht immer an der Küste entlang. Nein, auch durch den Regenwald kommt man. Eine nette Abwechslung, die uns durch die schwüle Luft noch mehr zum Schwitzen gebracht hat.

20140305-105543.jpg

20140305-105616.jpg

20140305-105647.jpg

20140305-105708.jpg

Nach dem Regenwald war es noch eine Stunde zu fahren, bis wir endlich da waren, an einem der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Great Ocean Road. An den 12 Aposteln.
Die 12 Apostel entstanden vor 10 bis 20 Millionen Jahren. Erosion hat die Säulen von den Klippen der 70 Meter hohen Steilküste isoliert. Wind und Wetter formen und verändern die 12 Apostel weiter. Deshalb nicht wundern beim Zählen, denn eigentlich sind es nur acht Apostel. Die anderen sind seit ihrer Entdeckung eingestürzt, der letzte vor drei Jahren.
Ein wahres Spektakel und einfach nur wunderschön!

20140305-110238.jpg

20140305-110312.jpg

20140305-110339.jpg

20140305-110351.jpg

20140305-110411.jpg

20140305-110445.jpg
Ein paar hundert Meter entfernt, kann man zwei Felsen anschauen, die sich Salz und Pfeffer nennen.

20140305-110644.jpg
The Razorback:

20140305-110738.jpg

20140305-110757.jpg
Die two survivors:

20140305-110915.jpg
Bevor wir uns auf die 3 stündige Heimfahrt gemacht haben, wurde ein letztes Mal gehalten. Diesmal an der London Bridge.

20140305-111026.jpg

20140305-111053.jpg
Wir hatten einen wirklich schönen Tg auf der Great Ocean Road! Das Wetter war perfekt und einfach alles hat gestimmt! Wer hier in der Gegend ist, sollte sich das nicht entgehen lassen!
Die Bustour haben wir mit wildlife tours gemacht. Empfehlenswert, und mit 88$ eine der günstigeren Angebote!
Nach 14 Stunden Ausflug, bin ich dann auch müde und glücklich in mein Bett gefallen.

Euer freuleinSim

Meine Top 3 Erlebnisse

So, langsam neigt sich mein Aufenthalt in Neuseeland dem Ende zu. Vor 5 Monaten kam ich hier an, mit null Ahnung was “work and travel” angeht und jetzt kann ich schon eine ganze Menge berichten.
Ich habe unglaublich viel gesehen und erlebt! In 5 Monaten haben wir beide Inseln bereist, waren in über 30 Städten (manchmal auch 2 oder 3 mal in der selben), haben in über 40 verschiedenen Betten geschlafen und sind über 100 Stunden Bus gefahren.

Wenn ich davon schreibe, kann ich selber kaum glauben, dass das wirklich alles passiert ist..

Ich habe so viele tolle Sachen gesehen und erlebt (klar, ein paar negative Erlebnisse gab es auch, aber das gehört dazu), dass ich euch jetzt noch einmal meine Top 3 Erlebnisse ans Herz legen möchte.

Platz 3: das Tongariro Alpine Crossing
Eine unfassbar anstrengende Wanderung, bei der wir echt doofes Wetter erwischt haben, aber ich bin richtig stolz auf mich, das so durch gezogen zu haben.

Platz 2: Cape Reigna
Eine Woche nach unserer Ankunft in Neuseeland haben wir das Cape Reigna besucht. Den nördlichsten Punkt Neuseelands. Eine unglaubliche Aussicht wurde uns geboten, bei perfektem Wetter. Von da an wusste ich: das nächste halbe Jahr wird toll werden!

Und finally Platz 1: wer hätte es gedacht.. Mein Skydive.
Einmal aus 4.000 Metern aus einem Flugzeug springen. Wer träumt nicht davon? Ich habs gemacht und ich würde es sofort wieder machen! 🙂

Danke, dass meine Posts über Neuseeland so zahlreich gelesen wurden und ich hoffe ihr hattet Spaß dabei.
Ich bin gespannt, was ich in den 3 Wochen in Australien alles erleben werde.

Und somit: See ya! Cheers, freuleinSim

Surfen in Raglan

Wenn ich an Neuseeland im Sommer denke, kommt mir sofort das Bild von einem Strand und vielen Surfern in den Kopf!
Dieses Wochenende habe ich genau zu diesen Surfern gehört.
Den Surfkurs haben wir schon in Deutschland gebucht gehabt, ohne genau zu wissen, wo es eigentlich am Besten zum Surfen wäre. Im Nachhinein war das ziemlich dumm von uns. Aber glücklicherweise war der Surfkurs in der Stadt, wo es die schönsten Surfstrände geben soll. In Raglan.
Raglan liegt an der Westküste der Nordinsel und ist ein kleines beschauliches Örtchen. Das Hostel in dem wir untergebracht waren lag etwas außerhalb, sodass wir mit einem Shuttle abgeholt wurden.
Gleich nach der Ankunft ging es auch schon zum Theorieunterricht. Ich war ganz dankbar, dass die Surflehrer das ganze so genau erklärt haben, wie man auf das Brett stehen muss. Ich hätte nämlich keine Ahnung gehabt!
Während des Theorieunterrichts, waren wir uns alle noch sicher, dass wir das ohne Probleme hinbekommen werden. Ging ja ganz easy auf dem Boden.
Angekommen am Strand war die erste Herausforderung aber uns in den Wetsuit zu quetschen.
Dann nochmal kurz das Aufstehen im Sand geübt bevor es ins Wasser ging.
Die Wellen waren an diesem Tag perfekt für Anfänger geeignet, worüber ich sehr dankbar war!
Und dann zeigte sich auch schnell, dass wir uns sehr überschätzt haben.
Die erste Welle kam und ich wurde unter Wasser herum geschleudert.
Und so ging es ungefähr die ganzen 2 Stunden in denen wir im Wasser waren.
Am Abend taten mir dann schon alles vom Brett tragen und paddeln weh.
Am zweiten Tag, klappte die Sache dann schon besser! Ein paar wenige Male stand ich sogar auf meinem Brett. Gefühlt wie ein richtiger Surfer habe ich mich allerdings nicht. Aber wir hatten richtig viel Spaß!
Eine tolle neue Erfahrung, die ich in der letzten Woche in Neuseeland noch machen durfte!
Am Sonntag geht es nach Australien und ich freue mich jetzt schon riesig.

Euer freuleinSim

Tongariro Crossing

Das Tongariro Crossing ist eine der beliebtesten Wanderungen in Neuseeland. Bei der Überquerung des Berges soll man eine wunderschöne Aussicht haben, so wurde uns berichtet. Allerdings war das bei uns ganz anders..

20140210-155642.jpg

20140210-155656.jpg

Um 6 Uhr morgens, wurden wir von einem Shuttle abgeholt. Noch waren wir top motiviert und auch das Wetter schien ok. Die Stunde Fahrt bis zum Startpunkt war lang und ich wurde dadurch noch müder.
Angekommen, ging es um 7 Uhr los.
Die ersten 4 Kilometer waren noch halbwegs eben, nicht besonders anstrengend. Aber dann ging es los. Die nächsten 8 Kilometer waren die reinste Hölle. Es ging unendlich viele Treppen hoch, bis wir in einer Wolke verschwunden waren. Es wurde bitter kalt und der Wind war heftig!

20140210-155840.jpg

20140210-155858.jpg

20140210-155910.jpg
Die Landschaft glich der auf dem Mond. Überall lagen Lavabrocken, die die Vulkane ausgespuckt hatten. Schade nur, dass wir so wenig davon gesehen haben. Einen Weg gab es oftmals nicht. Es wurde einem zwar durch Holzpfeiler angezeigt, wo es hingeht, aber einen Weg musste man sich selber suchen (manche Streckenabschnitte auch erklettern).

20140210-160545.jpg

20140210-160601.jpg

20140210-160613.jpg
Die Lakes, die eigentlich blau leuchten sollten, verschwanden in einer Nebelsuppe. Schade!

20140210-160714.jpg

20140210-160724.jpg

20140210-160740.jpg
Ab da ging es dann langsam wieder bergab. Und zu allem Übel, bin ich auch noch ausgerutscht und mit dem Rücken aufgekommen. Meine Laune war komplett im Eimer. Circa 2 Km ging das noch so, bis es endlich etwas aufzog und wir von dem Berg wegkamen.

20140210-160837.jpg

20140210-160846.jpg

20140210-160856.jpg

20140210-160908.jpg
So lagen noch 6,4 km im Sonnenschein vor uns, aber natürlich mit Wind.
Die letzte Strecke konnten wir dann tatsächlich genießen und auch mal eine Pause einlegen um eine Kleinigkeit zu essen.
Meine Beine taten inzwischen so weh, dass ich unendlich froh war, dass wir nach 5 Stunden und 10 Minuten endlich am End Parkplatz angekommen sind. Ich bin echt wahnsinnig stolz auf uns, dass wir das so durch gezogen haben obwohl die Bedingungen alles andere als gut waren. Nochmal würde ich das Tongariro Crossing nicht machen, obwohl ich mir vorstellen kann, dass die Aussicht und die Seen bestimmt toll sind, wenn die Sonne scheint!