Warum das Känguru Känguru heißt

Vor circa 200 Jahren kamen die Engländer nach Australien. Sie waren aber natürlich nicht die ersten, denn die Aborigines lebten bereits hier. So versuchte man sich auch ein bisschen mit einander zu beschäftigen und die Engländer fragten die Aborigines, wie man denn diese ungewöhnlichen Tiere nenne. Darauf antworteten die Aborigines “Kangaroo, kangaroo”.
Und für die Engländer war klar, das Tier heißt “Känguru”.
Nach einiger Zeit, als die Verständigung besser wurde, stellte sich allerdings heraus, dass “kangaroo” in der Sprache der Aborigines “ich verstehe dich nicht” heißt.

(Ob diese Geschichte wahr ist, oder nicht, sollte am besten jeder für sich selbst entscheiden..)

Einen Tag die Great Ocean Road entlang

6:20 Uhr, der Wecker klingelt. Seit 2 Wochen musste ich mich das erste mal wieder in einem Hostelzimmer im Dunkeln fertig machen, denn es ging mit einer organisierten Bustour auf die Great Ocean Road.
Für die Bustour haben wir uns entschieden, weil das erstens nicht geklappt hat, ein Auto zu leihen und zweitens wir noch etwas mehr von Australien sehen wollen außer Melbourne und Sydney.
Um 7:15 Uhr stand der Bus überpünktlich vor dem Hostel. Bis zu unserem ersten Stop, der allerdings noch nicht auf der Great Ocean Road liegt waren es fast 2 Stunden Fahrt.
An einem Fluss gab es ein Käffchen zum wach werden.

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Immer noch ein bisschen verschlafen ging es weiter zum Start der Great Ocean Road.

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Schon ab hier wurde einem bewusst, an welch hübschen Stränden die Great Ocean Road entlangführt!

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Weiter ging die Fahrt, und sie führte uns zu einem meiner persönlichen Highlights. Zu wilden Koalas.
Die kleinen flauschigen Dinger sitzen gemütlich, schlafend im Baum und lassen sich nicht stören. Man musste ganz schön gut suchen um sie überhaupt zu finden. Suchspiel, finde den Koala auf dem Foto;)

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Insgesamt haben wir 4 Stück gesehen.

Langsam wurde es Zeit für ein Mittagessen. Am Apollo Bay gab es in einem kleinen Restaurant, alles was das Herz begehrt. Und nach dem Essen am Strand zu liegen ist doch einfach unbezahlbar!

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Die Great Ocean Road führt aber nicht immer an der Küste entlang. Nein, auch durch den Regenwald kommt man. Eine nette Abwechslung, die uns durch die schwüle Luft noch mehr zum Schwitzen gebracht hat.

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Nach dem Regenwald war es noch eine Stunde zu fahren, bis wir endlich da waren, an einem der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Great Ocean Road. An den 12 Aposteln.
Die 12 Apostel entstanden vor 10 bis 20 Millionen Jahren. Erosion hat die Säulen von den Klippen der 70 Meter hohen Steilküste isoliert. Wind und Wetter formen und verändern die 12 Apostel weiter. Deshalb nicht wundern beim Zählen, denn eigentlich sind es nur acht Apostel. Die anderen sind seit ihrer Entdeckung eingestürzt, der letzte vor drei Jahren.
Ein wahres Spektakel und einfach nur wunderschön!

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Ein paar hundert Meter entfernt, kann man zwei Felsen anschauen, die sich Salz und Pfeffer nennen.

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The Razorback:

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Die two survivors:

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Bevor wir uns auf die 3 stündige Heimfahrt gemacht haben, wurde ein letztes Mal gehalten. Diesmal an der London Bridge.

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Wir hatten einen wirklich schönen Tg auf der Great Ocean Road! Das Wetter war perfekt und einfach alles hat gestimmt! Wer hier in der Gegend ist, sollte sich das nicht entgehen lassen!
Die Bustour haben wir mit wildlife tours gemacht. Empfehlenswert, und mit 88$ eine der günstigeren Angebote!
Nach 14 Stunden Ausflug, bin ich dann auch müde und glücklich in mein Bett gefallen.

Euer freuleinSim

Surfen in Raglan

Wenn ich an Neuseeland im Sommer denke, kommt mir sofort das Bild von einem Strand und vielen Surfern in den Kopf!
Dieses Wochenende habe ich genau zu diesen Surfern gehört.
Den Surfkurs haben wir schon in Deutschland gebucht gehabt, ohne genau zu wissen, wo es eigentlich am Besten zum Surfen wäre. Im Nachhinein war das ziemlich dumm von uns. Aber glücklicherweise war der Surfkurs in der Stadt, wo es die schönsten Surfstrände geben soll. In Raglan.
Raglan liegt an der Westküste der Nordinsel und ist ein kleines beschauliches Örtchen. Das Hostel in dem wir untergebracht waren lag etwas außerhalb, sodass wir mit einem Shuttle abgeholt wurden.
Gleich nach der Ankunft ging es auch schon zum Theorieunterricht. Ich war ganz dankbar, dass die Surflehrer das ganze so genau erklärt haben, wie man auf das Brett stehen muss. Ich hätte nämlich keine Ahnung gehabt!
Während des Theorieunterrichts, waren wir uns alle noch sicher, dass wir das ohne Probleme hinbekommen werden. Ging ja ganz easy auf dem Boden.
Angekommen am Strand war die erste Herausforderung aber uns in den Wetsuit zu quetschen.
Dann nochmal kurz das Aufstehen im Sand geübt bevor es ins Wasser ging.
Die Wellen waren an diesem Tag perfekt für Anfänger geeignet, worüber ich sehr dankbar war!
Und dann zeigte sich auch schnell, dass wir uns sehr überschätzt haben.
Die erste Welle kam und ich wurde unter Wasser herum geschleudert.
Und so ging es ungefähr die ganzen 2 Stunden in denen wir im Wasser waren.
Am Abend taten mir dann schon alles vom Brett tragen und paddeln weh.
Am zweiten Tag, klappte die Sache dann schon besser! Ein paar wenige Male stand ich sogar auf meinem Brett. Gefühlt wie ein richtiger Surfer habe ich mich allerdings nicht. Aber wir hatten richtig viel Spaß!
Eine tolle neue Erfahrung, die ich in der letzten Woche in Neuseeland noch machen durfte!
Am Sonntag geht es nach Australien und ich freue mich jetzt schon riesig.

Euer freuleinSim