Meine Top 3 Erlebnisse

So, langsam neigt sich mein Aufenthalt in Neuseeland dem Ende zu. Vor 5 Monaten kam ich hier an, mit null Ahnung was “work and travel” angeht und jetzt kann ich schon eine ganze Menge berichten.
Ich habe unglaublich viel gesehen und erlebt! In 5 Monaten haben wir beide Inseln bereist, waren in über 30 Städten (manchmal auch 2 oder 3 mal in der selben), haben in über 40 verschiedenen Betten geschlafen und sind über 100 Stunden Bus gefahren.

Wenn ich davon schreibe, kann ich selber kaum glauben, dass das wirklich alles passiert ist..

Ich habe so viele tolle Sachen gesehen und erlebt (klar, ein paar negative Erlebnisse gab es auch, aber das gehört dazu), dass ich euch jetzt noch einmal meine Top 3 Erlebnisse ans Herz legen möchte.

Platz 3: das Tongariro Alpine Crossing
Eine unfassbar anstrengende Wanderung, bei der wir echt doofes Wetter erwischt haben, aber ich bin richtig stolz auf mich, das so durch gezogen zu haben.

Platz 2: Cape Reigna
Eine Woche nach unserer Ankunft in Neuseeland haben wir das Cape Reigna besucht. Den nördlichsten Punkt Neuseelands. Eine unglaubliche Aussicht wurde uns geboten, bei perfektem Wetter. Von da an wusste ich: das nächste halbe Jahr wird toll werden!

Und finally Platz 1: wer hätte es gedacht.. Mein Skydive.
Einmal aus 4.000 Metern aus einem Flugzeug springen. Wer träumt nicht davon? Ich habs gemacht und ich würde es sofort wieder machen! 🙂

Danke, dass meine Posts über Neuseeland so zahlreich gelesen wurden und ich hoffe ihr hattet Spaß dabei.
Ich bin gespannt, was ich in den 3 Wochen in Australien alles erleben werde.

Und somit: See ya! Cheers, freuleinSim

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Surfen in Raglan

Wenn ich an Neuseeland im Sommer denke, kommt mir sofort das Bild von einem Strand und vielen Surfern in den Kopf!
Dieses Wochenende habe ich genau zu diesen Surfern gehört.
Den Surfkurs haben wir schon in Deutschland gebucht gehabt, ohne genau zu wissen, wo es eigentlich am Besten zum Surfen wäre. Im Nachhinein war das ziemlich dumm von uns. Aber glücklicherweise war der Surfkurs in der Stadt, wo es die schönsten Surfstrände geben soll. In Raglan.
Raglan liegt an der Westküste der Nordinsel und ist ein kleines beschauliches Örtchen. Das Hostel in dem wir untergebracht waren lag etwas außerhalb, sodass wir mit einem Shuttle abgeholt wurden.
Gleich nach der Ankunft ging es auch schon zum Theorieunterricht. Ich war ganz dankbar, dass die Surflehrer das ganze so genau erklärt haben, wie man auf das Brett stehen muss. Ich hätte nämlich keine Ahnung gehabt!
Während des Theorieunterrichts, waren wir uns alle noch sicher, dass wir das ohne Probleme hinbekommen werden. Ging ja ganz easy auf dem Boden.
Angekommen am Strand war die erste Herausforderung aber uns in den Wetsuit zu quetschen.
Dann nochmal kurz das Aufstehen im Sand geübt bevor es ins Wasser ging.
Die Wellen waren an diesem Tag perfekt für Anfänger geeignet, worüber ich sehr dankbar war!
Und dann zeigte sich auch schnell, dass wir uns sehr überschätzt haben.
Die erste Welle kam und ich wurde unter Wasser herum geschleudert.
Und so ging es ungefähr die ganzen 2 Stunden in denen wir im Wasser waren.
Am Abend taten mir dann schon alles vom Brett tragen und paddeln weh.
Am zweiten Tag, klappte die Sache dann schon besser! Ein paar wenige Male stand ich sogar auf meinem Brett. Gefühlt wie ein richtiger Surfer habe ich mich allerdings nicht. Aber wir hatten richtig viel Spaß!
Eine tolle neue Erfahrung, die ich in der letzten Woche in Neuseeland noch machen durfte!
Am Sonntag geht es nach Australien und ich freue mich jetzt schon riesig.

Euer freuleinSim

Tongariro Crossing

Das Tongariro Crossing ist eine der beliebtesten Wanderungen in Neuseeland. Bei der Überquerung des Berges soll man eine wunderschöne Aussicht haben, so wurde uns berichtet. Allerdings war das bei uns ganz anders..

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Um 6 Uhr morgens, wurden wir von einem Shuttle abgeholt. Noch waren wir top motiviert und auch das Wetter schien ok. Die Stunde Fahrt bis zum Startpunkt war lang und ich wurde dadurch noch müder.
Angekommen, ging es um 7 Uhr los.
Die ersten 4 Kilometer waren noch halbwegs eben, nicht besonders anstrengend. Aber dann ging es los. Die nächsten 8 Kilometer waren die reinste Hölle. Es ging unendlich viele Treppen hoch, bis wir in einer Wolke verschwunden waren. Es wurde bitter kalt und der Wind war heftig!

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Die Landschaft glich der auf dem Mond. Überall lagen Lavabrocken, die die Vulkane ausgespuckt hatten. Schade nur, dass wir so wenig davon gesehen haben. Einen Weg gab es oftmals nicht. Es wurde einem zwar durch Holzpfeiler angezeigt, wo es hingeht, aber einen Weg musste man sich selber suchen (manche Streckenabschnitte auch erklettern).

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Die Lakes, die eigentlich blau leuchten sollten, verschwanden in einer Nebelsuppe. Schade!

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Ab da ging es dann langsam wieder bergab. Und zu allem Übel, bin ich auch noch ausgerutscht und mit dem Rücken aufgekommen. Meine Laune war komplett im Eimer. Circa 2 Km ging das noch so, bis es endlich etwas aufzog und wir von dem Berg wegkamen.

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So lagen noch 6,4 km im Sonnenschein vor uns, aber natürlich mit Wind.
Die letzte Strecke konnten wir dann tatsächlich genießen und auch mal eine Pause einlegen um eine Kleinigkeit zu essen.
Meine Beine taten inzwischen so weh, dass ich unendlich froh war, dass wir nach 5 Stunden und 10 Minuten endlich am End Parkplatz angekommen sind. Ich bin echt wahnsinnig stolz auf uns, dass wir das so durch gezogen haben obwohl die Bedingungen alles andere als gut waren. Nochmal würde ich das Tongariro Crossing nicht machen, obwohl ich mir vorstellen kann, dass die Aussicht und die Seen bestimmt toll sind, wenn die Sonne scheint!

Zu Fuß in Kaikoura unterwegs..

In Kaikoura ist die Hauptattraktion das Wale watchen. Für uns leider zu teuer und so haben wir uns heute vom Land aus Seelöwen angesehen und eine Tour durch die Landschaft von Kaikoura gemacht.
Faszinierend, wie die Tiere sich nicht von den Touristen stören lassen und nur wenige Meter entfernt am Strand liegen.

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Dann ging es einen Weg an der Küste entlang.

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Ein richtig schönes Stück Land, und endlich wird das Wetter auch wieder besser. Den ersten Sonnenbrand seit ein paar Wochen habe ich mir schon geholt.
Euer freuleinSim

Milford Sound

Heute haben wir einen Tagesausflug zum Milford Sound gemacht. Der 15 km lange Fjord ist das bekannteste Touristenattraktion im Fjordland-Nationalpark im Südwesten der Südinsel Neuseelands.
Mit einem Boot ging es aufs Wasser und es gab mal wieder soo vieles zu sehen.
Die Berge, die das Wasser umgeben, waren riesig und gingen fast senkrecht nach oben. Der höchste ist fast 1700m hoch.

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Zum Glück hatten wir einigermaßen gutes Wetter, was aber auch bedeutet dass die Wasserfälle nicht ganz so beeindruckend sind, wie wenn es regnet. Trotzdem gab es einige tolle!

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Mein persönliches Highlight waren aber die Robben. Niedliche Tiere, wie sie auf dem Felsbrocken gelegen sind, obwohl das Schiff bis ca 5 Meter ran gefahren ist..

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Ein weiteres tolles Erlebnis, dass ich sicher nicht vergessen werde!

Euer freuleinSim

Hostelbewertung Glow Worm Backpacker, Franz Josef

Da Franz Josef eine total Mini “Stadt” ist, liegt auch das Backpacker mitten drin. Ein im Großen und Ganzen ordentliches Hostel. Fast jedes Zimmer hat ein eigenes Bad mit Dusche, welches auch jeden Tag geputzt wird. Die Küche war leider nicht immer ordentlich, es gab auch oft kein Besteck mehr, da viele Leute ihr Geschirr nicht abgespült hatten. Da sollten dann die Manager etwas sagen finde ich, oder es selber sauber machen. Es gab jeden Abend eine warme Suppe, die kostenlos war und eine Popcornmaschine. Beides war sehr angenehm nach einem langen Tag mit Wanderungen, zumal es nicht gerade warm draußen war.
Der Preis für ein 6er Zimmer mit Bad liegt bei 23$, völlig ok!

Das Hostel ist total ok, wenn man für 2-3 Tage in Franz Josef bleiben möchte. Länger kann man dort eh nichts anfangen..

Euer freuleinSim