Es kann nicht immer alles gut laufen..

Angefangen hatte es bei unserem aktuellen WWOOFing Platz eigentlich ganz gut! Wir sind bei einer älteren Lady, namens Flo untergebracht. Das Haus ist groß und der Garten schön. In den ersten 3 Tage hat es wie aus Kübeln geschüttet, sodass wir (leider) nicht viel arbeiten konnten, da es drin im Haus nicht viel zu tun gab. Dann wurde es aber wieder schöner und wir konnten einiges im Garten arbeiten, wie Blumen pflanzen oder Unkraut jäten.
Am Wochenende habe wir sogar mit in das Ferienhaus der Tochter dürfen. Ein wunderschönes Haus, eine Stunde von hier entfernt. Es war sogar Finalist, im Wettbewerb der schönsten Häuser Neuseelands.

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Nur ein paar Meter vom Strand entfernt und direkt neben einem Hügel gelegen. Als ich am Sonntag morgens am Strand joggen war fand ich das:

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Ein toter Hai. Er war vielleicht so groß wie der Arm eines Erwachsenen. Am Nachmittag waren wir dann nochmal am Strand und waren geschockt, als wir 23 tote Haie fanden.

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Das war wirklich verrückt und ein krasses Erlebnis!
Zurück bei Flo im Haus, die nicht mit im Strandhaus war, hatte sie sich ziemlich verändert, mir gegenüber. Alles was ich mache, ist auf einmal nicht mehr richtig. Keine Ahnung wieso.. Aber so ist das nun mal, nicht alle Erfahrungen, die ich in Neuseeland machen werde sind gut. Das gehört dazu!
Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit, vermisse ich meine Familie umso mehr, und es macht es nicht besser, wenn ich so viele schöne Bilder von Gutzle und Adventskalendern sehe. 🙂
Am Mittwoch geht es nach Wellington und wir haben erstmal 4 Tage Pause vom WWOOFen, bevor es zur nächsten Familie geht..

Eine schöne Adventszeit wünscht
Euer freuleinSim

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Porridge, Haferbrei oder Oatmeal

Heute möchte ich euch mein derzeitiges absolutes Lieblings-Frühstück vorstellen. Porridge. Oder auch Haferbrei.
Seit ich in Neuseeland bin, habe ich morgens immer so einen Kohldampf und freue mich schon am Abend auf das Frühstück.

Das Rezept ist total easy.
Zutaten:
Haferflocken
Wasser
Milch

Optional:
Banane und diverses anderes Obst
Nüsse
Goji Beeren

Eine halbe Tasse Haferflocken kurz mit etwas Butter anbraten und die doppelte Menge an Flüssigkeit dazu geben. Das heißt, eine Tasse Milch oder Wasser oder eine halbe Tasse Milch und eine halbe Tasse Wasser. Das ganze kurz aufkochen und bei kleiner Flamme quellen lassen.
Das ganze Dauert ca 10 Minuten.
In der Zwischenzeit eine halbe Banane zermanschen und unter den fertigen Porridge geben. Ich finde das ist eine tolle und gesunde Art, das ganze etwas auf natürliche Weise zu süßen ohne Zucker zu verwenden.
Die andere Hälfte der Banane in Rädchen schneiden und oben drauf legen. Man kann bei der Zusammenstellung des persönlichen Lieblings-Porridges seiner Fantasie freien Lauf lassen. Ich gebe oft noch ein paar Nüsse und Goji Beeren dazu. Hach, einfach lecker!

Hier ein paar Inspirationen:

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Bei diesem habe ich noch ein Apfelkompott dazu gemacht.

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Und das heutige Frühstück war mit ganz viel Liebe gemacht 🙂

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Lasst euch euer Frühstück schmecken!
Euer freuleinSim

Pferde und Wallaby-Baby

Heute war unser letzter Tag in Gisborne und wir haben wieder so viel erlebt!
Nach der Arbeit, sind wir mit zwei Pferden ausgeritten. Das war ziemlich lustig, zumal ich seit Jaaaahren nicht mehr auf einem Pferd gesessen bin. Aber über die Hügel Neuseelands zu reiten ist doch was anderes..

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Und dann haben wir noch ein Baby Wallaby besucht, deren Mutter erschossen wurde und nun von Menschen aufgezogen wird. Wallabys gibt es in Neuseeland viele! Die meisten auf der Südinsel. Sie sind hier nicht heimisch und müssen deshalb oft erschossen werden..
Aber es ist so ein knuffiges Ding! Und so klein.. Obwohl es schon 10 Monate alt ist.

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Wer hätte gedacht, dass ich mal ein Wallaby auf dem Arm halte..
Euer freuleinSim

Das beste Müsli auf der Welt!

In unserer derzeitigen Gastfamilie habe ich ein so leckeres Müsli gegessen, dass ich euch das jetzt mal vorstellen muss. Das Müsli ist nicht gekauft, nein es ist selbst gemacht und heute habe ich das auch mal ausprobiert.
Es ist super einfach!

Was du brauchst:
(alles ist optional, das heißt man kann alles in das Müsli mixen was man für lecker hält)
3 Tassen Haferflocken
Zucker je nach Vorliebe
Etwas Honig
2 Tassen Cornflakes
Kokossträußel
Trockenfrüchte
Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam..
2 Tassen Milch
Und eine viertel Tasse Öl

Wie gehe ich vor:
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Haferflocken, Cornflakes, Früchte, Kerne und die Kokossträußel auf ein Backblech streuen und verteilen. Den Zucker darüber geben, sowie das Öl und die Milch. Das ganze einmal mischen und zuletzt den Honig darauf verteilen.
Das Blech in den Ofen stellen und für circa eine Stunde backen. Aber nicht vergessen immer mal wieder alles neu zu mischen, dass nichts anbrennt.

Und fertig. Wirklich mega easy und super lecker!
Guten Appetit! Euer freuleinSim

Unser erster “Job”

“Job”. “Job”? Job ist Job aber warum in Anführungszeichen?
Ganz einfach. Bei unserem “Job” verdienen wir kein Geld. Wir WWOOFen, das heißt wir arbeiten bei einer privaten Familie 4-5h am Tag und dürfen dafür kostenlos wohnen und essen.
An sich ist das eine super Sache! In den ersten 6 Wochen hier in Neuseeland sind wir nur gereist und haben einen Haufen Geld für Hostels und Essen ausgegeben. Das hat sich jetzt geändert und unser Konto atmet auf.
Bis wir unseren ersten WWOOFing Job gefunden haben hat es gefühlt ewig gedauert. Wir haben die Mitgliedschaft gleich am 2. Tag in Auckland abgeschlossen und seitdem in jedem Ort in dem wir waren rum telefoniert und Emails geschrieben, aber immer hieß es: Nein, wir sind ausgebucht. Langsam hatten wir die Hoffnung schon aufgegeben. Aber dann hieß es endlich ja, wir brauchen euch!
Gelandet sin wir in einem kleinen Dorf vor Gisborne, an der Ostküste Neuseelands. Die Familie bei der wir wohnen dürfen ist super lieb! Die Eltern Susann und Greg und die Kinder Jack, Charlie und Eva. Wir wohnen in einem kleinen Wohnwagen der vor dem Haus steht.

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Nicht gerade groß und nachts kann es ganz schön kalt werden, aber ausreichend. Tagsüber halten wir uns immer im Haus auf, das wirklich hübsch ist!

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Unsere Arbeit in den letzten Tagen war ziemlich anstrengend! Wir mussten die Fensterrahmen am Haus innen sowohl als auch außen mit Schmirgelpapier abschleifen und neu lackieren. Das geht ganz schön in dem Arm und am Abend waren wir immer richtig kaputt! Meistens arbeiten wir von 10 bis 15 Uhr. Hört sich nicht lange an, ist es aber 😀
Doch die Arbeit lohnt sich! Das Abendessen ist jeden Tag ein Festmahl und es ist schön nach 1 1/2 Monaten selber kochen mal wieder bekocht zu werden!

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Außerdem ist unser Haus ungefähr 5 Minuten vom Strand entfernt. Wir sitzen oft nur da und schauen den Surfern zu.

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In dieser Familie sind wir noch bis ungefähr Sonntag, dann geht es zum nächsten WWOOFing Job nach Napier. Bis Weihnachten sind es jetzt wir, die ausgebucht sind.

Euer freuleinSim

Das Reisen mit dem Bus

Vor 7 Wochen waren wir uns noch sicher, wir werden in Neuseeland ein Auto kaufen! Ich meine, ein Auto ist schon was tolles. Man ist unabhängig, kann mal schnell von A nach B fahren, man muss sich nicht an die Abfahrtszeiten von den Bussen halten und nicht überall kommt man mit dem Bus hin.
Als wir in Auckland gelandet sind, haben wir oft nach Angeboten geschaut. In unserem Hostel hingen ein paar Zettel aus, auf denen stand, dass Leute ihr Auto verkaufen wollen. Auch in einem Backpacker Carmarket waren wir, doch wir haben schnell gemerkt, das wird zu teuer! Es gibt selten Autos unter 3.000$, die nicht 20 Jahre alt sind und schon 300.000 km auf dem Buckel haben. Außerdem wäre es am besten gewesen, einen Van zu kaufen, um ab und zu darin zu schlafen. Dieses Geld können wir, da wir keinen Job haben, aber nicht aufbringen und so haben wir die Idee des Autokaufs schnell aufgegeben.
Wie wir jetzt reisen? Mit dem Bus! Wir haben bei InterCity einen Flexipass gekauft. Das heißt, es gibt Pässe mit verschieden vielen Stundenanzahlen, zum Beispiel 15 Stunden, 30 Stunden bis zu 60 Stunden. Wir haben den mit 30 Stunden für 230$ genommen, so dass wir jetzt 30 Stunden mit dem Bus durch ganz Neuseeland fahren können. Jedes mal, wenn wir die Weiterreise planen, buchen wir den Bus im Internet und steigen dann einfach ein.
Das ganze ist super praktisch und ich kann es allen nur empfehlen, die ebenso kein Geld für ein Auto haben. So muss man auch keine Benzinkosten bezahlen oder eine Reparatur, falls eine ansteht.
Die Fahrten sind meistens sehr angenehm. Bei großen Strecken in größere Städte, reist man meist in einem großen Reisebus. In kleinere Städte, die schwer zu erreichen sind, kann es auch mal ein kleiner Bus sein.
Manchmal muss man aber auch ein bisschen Acht geben, wenn es lange Aufenthalte gibt, sollte man die Strecken einzeln buchen, da sonst der Aufenthalt von der verbleibenden Zeit abgezogen wird. Das klingt etwas verwirrend, und man muss es auch erstmal rausfinden, dass man vorsichtig sein muss.
Und wenn wir jetzt an einen Ort wollen, an den kein Bus fährt, versuchen wir ganz einfach jemanden mit Auto kennen zu lernen. Bisher hat das auch immer geklappt!
Ich denke wir werden das die ganzen 5 Monate, die wir in Neuseeland sind durch ziehen. In Australien werden wir eventuell ein Auto mieten. Aber bis dahin ist noch Zeit!

Euer freuleinSim

Lake Taupo

Nach 6 Wochen hier in Neuseeland, sind wir vor 4 Tagen in Taupo gelandet, in der Mitte der Nordinsel, wo sich der gleichnamige See “Lake Taupo” befindet. Da sich heraus gestellt hat, dass es ab morgen mit arbeiten in einer Familie los geht, war hier also nochmal Urlaub machen angesagt.
Am ersten Tag dachten wir uns, wozu immer laufen? Kurz entschlossen haben wir uns Mountainbikes ausgeliehen und sind ein bisschen am See entlang geradelt. Das Wetter war einfach traumhaft und die Aussicht beeindruckend.

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Das tolle war, auch wir als ungeübte Radfahrer, konnten den Radweg ohne Probleme fahren, da es ausnahmsweise mal nicht Berg auf oder ab ging.

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Aber ehrlich gesagt, haben wir mehr Pausen gemacht und die Sonne genossen, als das wir geradelt sind. Aber wer würde das nicht so machen?!

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Man kann aber nicht nur um den See herum fahren, sondern auch auf den See mit einem Segelboot. Natürlich ist dieses Angebot nicht umsonst, aber die 30$ haben sich wirklich gelohnt. Man schippert 2 1/2 Stunden auf dem Wasser rum und kommt auch an den Maori Rock Carvings vorbei.

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Der Sonnenuntergang machte den Tag dann auch perfekt.

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Gestern sind wir dann zu den Huka Falls gelaufen (ja, schon wieder ein Wasserfall). Das gute dan den ganzen Wasserfällen ist, dass man sie zu Fuß erreichen kann, und da wir kein Auto haben müssen wir das immer wahrnehmen. Aber auch hier hat sich das ganze Laufen (im Regen) gelohnt!

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Die Tage in Taupo waren echt klasse. Und da es heute regnet und unser Hostel DVDs ausleiht, werden wir heute einen gemütlichen Tag mit Popcorn und Burgern machen.

Euer freuleinSim